Tagesgeld und Festgeld

Vergleich Tagesgeldkonto und Festgeldkonto

Geldanlage und sparenSparen ist heute wichtiger, als je zuvor. Wer sich eine sichere Zukunft aufbauen möchte und sich auch im Alter abgesichert wissen möchte, sollte schon früh damit beginnen, regelmäßig Geld zurück zu legen. Dabei ist es wichtig, eine sichere Geldanlage zu finden, die sich den eigenen Plänen perfekt anpasst.

Tagesgeldkonten für flexibles Sparen

Wer eine gewinnbringende Geldanlage sucht und dennoch flexibel bleiben möchte, sollte sich für ein Tagesgeldkonto entscheiden. Auf einem solchen Konto erzielt man Zinsen und hat trotzdem ständig Zugriff auf das Geld. Diese Weise des Sparens ist ideal, wenn man einen Geldbetrag kurzfristig zur Verfügung hat, den man später beispielsweise zum Hausbau oder für eine andere Anlage benutzen möchte. Beim Tagesgeld kann man den Betrag in der Zwischenzeit noch etwas anwachsen lassen. Trotzdem steht das Geld täglich zur Verfügung.

Zinsen beim Festgeldkonto ausnutzen

Hat man einen Betrag jedoch über einen längeren Zeitraum zur Verfügung, ist eine Festgeldanlage die beste Wahl. Der Zins Festgeld ist wesentlich höher, als beim Tagesgeldkonto. Hier wird das Geld zu einem festgelegten Zinssatz über einen vereinbarten Zeitraum angelegt. Man kann Zinsschwankungen vermeiden und weiß außerdem schon bei Beginn der Anlage, welchen Endbetrag man zur Verfügung haben wird. Bei den Laufzeiten kann man zwischen 30 Tagen bis zu einem Zeitraum von 10 Jahren wählen. Man braucht sich auch über die Sicherheit des Geldes keine Gedanken zu machen. In der gesamten EU sind Festgeldanlagen bis zu einem Wert von 100.000 Euro abgesichert.

Die richtige Bank für die Geldanlage wählen

Wer eine Geldanlage plant, sollte auf die Auswahl der richtigen Bank besonderen Wert legen. Die Zinssätze variieren von Bank zu Bank stark. Während es bei der Hausbank unter Umständen für Fest- oder Tagesgeld nur geringe Zinsen gibt, so kann man bei Direktbanken im Internet oft wesentlich bessere Konditionen erzielen. Deshalb lohnt sich ein Vergleich der Festgeldzinsen, bevor man die Entscheidung trifft. Schon ein kleiner Unterschied bei den Zinsen kann besonders über eine längere Laufzeit einen großen Unterschied im Zuwachs des Geldes machen. Im Vergleich kann man die Bank mit dem besten Angebot leicht ausfindig machen.

 

 

Sichere Geldanlage

Die Einlagensicherung bei Tagesgeld und Festgeld

sichere GeldanlageSeit der Bankenkrise sind Sparer viel hellhöriger geworden, wenn es um die Sicherheit ihrer Ersparnisse geht. Das Sparbuch, das Tagesgeldkonto und das Festgeldkonto gelten im Gegensatz zu risikoreichen und spekulativen Anlageprodukten als sichere Geldanlagen. Doch wie sicher ist das Geld wirklich, und wie steht es um die Sicherheit der Einlagen, wenn sie sich auf einem Konto einer Bank im europäischen Ausland befinden?

Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken

Innerhalb der Europäischen Union gibt es mit der Einlagensicherung ein gemeinsames Sicherungssystem von Privatvermögen. Dieses Sicherungssystem verspricht jedem Sparer eine Sicherheit seiner Einlagen bis zu 100.000 Euro. Egal ob man das Geld in Deutschland, in den Niederlanden oder in Frankreich anlegt, Sparguthaben bis zu 100.000 Euro pro Bank ist in jedem Mitgliedsstaat der Europäischen Union abgesichert. Die Banken sind somit verpflichtet, den Kunden auszuzahlen, sollte ein Entschädigungsfall eintreten.

Deutsche Konten sind sehr gut geschützt

Die Sicherheit von Vermögen über der Einlagensicherung ist in jedem Land und kann selbst bei jeder Bank oder jedem Bankenverbund unterschiedlich sein. Dies gilt auch für Deutschland. In Deutschland gibt es zusätzlich zur europaweit festgelegten Einlagensicherung den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. Wenn eine Bank dem Einlagensicherungsfonds angeschlossen ist, sichert sie Geldeinlagen bis zu 30 Prozent des haftenden bankeigenen Kapitals. Allerdings wird diese Sicherungsgrenze in den kommenden Jahren stufenweise gesenkt, und soll im Jahr 2025 nur noch 8,75 Prozent betragen.

Ab einer Einlage von 100.000 Euro sollte man sich gesondert informieren

Die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Sparkassen und Landesbanken haben ihre eigenen Sicherungssysteme, die den Schutz des gesamten Vermögens ihrer Kunden versprechen. Wenn ein Sparer ein Sparguthaben von bis zu 100.000 Euro besitzt, kann er also davon ausgehen, dass die Einlagen sowohl bei allen Banken in Deutschland als auch bei Banken innerhalb der Europäischen Union zu 100 Prozent sicher sind. Bei Sparguthaben über 100.000 Euro sollte man sich über die Konditionen der einzelnen Banken informieren.